Für die Parkinson-Krankheit gibt es heute wirksame Behandlungen, die die Symptome der Erkrankung gut lindern können. Eine Therapie, die das Fortschreiten der Erkrankung selbst verlangsamt oder aufhält, steht bisher jedoch noch nicht zur Verfügung.
In den letzten Jahren haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass unser Lebensstil eine sehr wichtige Rolle spielen kann. Faktoren wie eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung, guter Schlaf und geistige Aktivität können dazu beitragen den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen zu können. Bislang gibt es jedoch kein strukturiertes Programm, das diese verschiedenen Bereiche gezielt miteinander verbindet.
Genau hier setzt unsere Studie an! In der Prevention-in-PD-Studie untersuchen wir ein angeleitetes Lebensstilprogramm, das mehrere Bausteine kombiniert: Ernährung, körperliche Aktivität, Anleitung zu einem gesunden Schlaf und kognitives Training. Die Teilnehmenden werden dabei Schritt für Schritt begleitet und unterstützt.
Ein erstes Ziel der Studie ist es zu prüfen, ob ein solches kombiniertes Programm von Menschen mit Parkinson-Krankheit gut angenommen und im Alltag umgesetzt werden kann. Zusätzlich möchten wir herausfinden, ob sich durch das Programm Hinweise auf positive Effekte zeigen – zum Beispiel auf Symptome, auf krankheitsrelevante Prozesse im Körper oder auf das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit. Als Besonderheit möchten wir dieses Trainingsprogramm außerdem Menschen mit REM-Schlaf-Verhaltensstörung anbieten, die möglicherweise ein erhöhtes Risiko haben, im Verlauf des Lebens an Parkinson zu erkranken.
Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Hintergründe zu den einzelnen Trainings-Modulen, dem Studienablauf, den Einschlusskriterien und den Untersuchungszentren, an denen Sie die Studie durchführen können.
Gerne können Sie auch für mögliche Fragen mit uns Kontakt aufnehmen – wir freuen uns auf Sie!
Die Module

Die Studie wird im Rahmen der Leuchtturm-Projekte durch die Parkinson Stiftung gefördert.
